GEFÖRDERTE PROJEKTE 2011

  • Prof. Dr. Helmut J. Vollmer, Osnabrück

    Das kooperative und interdisziplinäre Projekt „Gesamtsprachliche Bildung als Basis erfolgreichen Lernens in Schule und Gesellschaft“ hat das Ziel, die sprachliche Entwicklung bei Schülern nachhaltig zu fördern. Durch eine Analyse bestehender sprachlicher Kompetenz bei Schülern sollen Entwicklungsmodelle erarbeitet werden, um eine Wissensbasis sowie eine Sensibilisierung zur Entwicklung eines moderaten, realistischen Gesamtansatzes von sprachlicher Bildung und Ausbildung in allen Schulfächern zu schaffen.


  • Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover
    Neues Quartett-Studium – Unterstützung internationaler Ensembles


    Herr Oliver Wille ist als Professor an der Musikhochschule Hannover an der Entwicklung eines Streichquartett-Programms mit eigenem Master-Studiengang beteiligt. Mehr als 5 Quartette tragen zu einer hohen Qualität und internationaler Reichweite bei. Die Neuorientierung auf dem Kammermusikmarkt gibt Anlass, in der Fakultät Hannover diesen Studiengang zu unterstützen, damit weiterhin der Wettbewerb mit den Zentren Paris, London und Madrid möglich ist. Ziel ist u. a., das Castalian Quartett von der Royal Academy London Erfahrungen in Hannover sammeln zu lassen: Ihnen wird aus berufenem Munde eine großartige Zukunft sowie Wettbewerbserfolge voraus gesagt.


  • „Montessori für alle“ lautet das Ziel von MAMO e. V.,

    das u. a. durch die Einrichtung eines MAMO-Bildungsraumes erreicht werden soll. Frau Valentina Brück, Förderschullehrerin mit Montessori-Diplom ist die Vorsitzende des Vereins mit Sitz in Urexweiler. Der Bildungsraum wird wie ein Montessori-Klassensaal ausgestattet. Der Verein MAMO e. V. hat die Aufgabe, Kindern als Zukunft der Gesellschaft nach der Montessori-Pädagogik die bestmöglichen Entwicklungschancen zu bieten. Lernerfolge und Erfolgserlebnisse sollen sich danach durch bestimmte Lernfenster einstellen. Die Wertschätzung und Individualität eines jeden einzelnen Kindes hat dabei oberste Priorität, um Bildungseinrichtungen langfristig so zu verändern, dass sie den Entwicklungsbedürfnissen von Kindern gerecht zu werden.


  • Kulturkreis der Deutschen Wirtschaft

    Der Kulturkreis der Deutschen Wirtschaft fördert Nachwuchsautoren. Herr Dr. Stephan Frucht aus Berlin berichtet, dass im vergangenen Jahr u. a. Herr Oliver Kluck als einer der vielversprechenden Nachwuchsautoren ausgezeichnet wurde. Auszüge aus seinem Schaffen wurden im Essener Grillo-Theater anlässlich der 60. Jahrestagung des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft gezeigt, bei der auch der Herr Bundespräsident zu Gast war.


  • Jahrestagung der Gesellschaft für Fachdidaktik 2011

    Die Gesellschaft für Fachdidaktik 2011 aus Berlin veranstaltete vom 28. – 31.08.2011 die Jahrestagung zum Thema „Formate Fachdidaktischer Forschung“ in der Landesvertretung Schleswig-Holstein. Nachwuchswissenschaftlerinnen und –Wissenschaftlern wurde ein anspruchsvolles Programm mit Referenten verschiedenster Fachdidaktiken geboten. Ziel war die Verdeutlichung der Unterschiede in den qualitativ hochwertigen Forschungsansätzen in der Fachdidaktik. Fünfzehn Fachvorträge aus verschiedenen Fachverbänden der GFD wurden dazu ausgewählt. Ebenso wurde ein Nachwuchsforum zu Forschungsmethoden der Fachdidaktik gegründet. Im Rahmen dieser Fachtagung wurde auch der Erhard-Friedrich-Preis (Biologie) verliehen.


  • Magazin Frei_Zeichen des Theaterhauses Hildesheim e. V.

    Mit dem Magazin Frei_Zeichen des Theaterhauses Hildesheim e. V. wird ein umfangreicher und vor allem vielseitiger Katalog über Werden und Sein der Theaterszene in Hildesheim erscheinen. Es handelt sich sowohl um eine Dokumentation über zwanzig Jahre freie Theaterkultur in Hildesheim, als auch um eine Analyse in Wort und Bild der vergangenen 22 Jahre. Er basiert auf einer empirischen Erhebung unter 43 ehemaligen und aktuellen Mitgliedsgruppen des Theaterhauses, auf Dokumentationen, Presseberichten und auf Interviews mit bedeutsamen Persönlichkeiten aus Politik, Verwaltung, Medien und Bildung. Vorgestellt wird das Magazin Frei_Zeichen anlässlich des Festivals der Freien Theater in Hildesheim im April 2012.


  • Die Kreisau-Initiative Berlin e. V.

    fördert mit Ihrem Projekt „Forum Dialog – Bringe Deine Kulturen nach Kreisau“ benachteiligte Jugendliche in Haupt- und Realschulen unter Einbezug in den internationalen Jugendaustausch. Mit dem Grundsatz „Bildung für alle“ soll das Projekt junge Menschen für die Herausforderungen des Zusammenlebens im 21. Jahrhundert sensibilisieren sowie die interkulturelle Kompetenz fördern. Bei einer deutsch-polnischen Jugendbewegung Kreisau / Krzyzowa (Polen) setzen sich diese im Dialog mit der eigenen und der Identität anderer auseinander. Der Ort der Jugendbegegnung ist Kreisau / Krzyzowa. 1942/1943 traf sich dort die Widerstandsgruppe „Kreisauer Kreis“, deren Mitglieder ein demokratisches Deutschland in einem vereinigten Europa planten. Der „Kreisauer Kreis“ war eine Widerstandsgruppierung bestehend aus Aristokraten, Katholiken, Protestanten und Sozialdemokraten. Aufgrund ihrer Geschichte ist sie beispielhaft für den konstruktiven Umgang mit Meinungsvielfalt.


  • Die Akademie für Schultheater und Theaterpädagogik

    ist ein Gemeinschaftsprojekt der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg, der Stadt Nürnberg sowie des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus. Zentrale Tätigkeitsfelder sind Fort- und Weiterbildungen sowie Praxisforschung im Bereich des Schultheaters. Bei diesem Praxisprojekt wurde ein Drama der Literaturepoche der Klassik mit Studenten des Studienganges Darstellendes Spiel zusammen mit Schauspielern der freien Theatergruppe „theater zwo sieben“ professionell produziert und inszeniert. Die Regie führten Herr Dieter Linck, Maximilian Weig und Leopold Klepacki. Zwanzig Mal sollte die Produktion insgesamt vor Schülern aufgeführt werden. Ziel ist u. a. die wissenschaftliche Dokumentation und Auswertung im Hinblick auf eine theaterpädagogische Aufarbeitung von Klassikern sowie die damit verbundene Praxisentwicklung anhand eines Leitfadens. Am 27. Oktober 2011 fand die Aufführung auf dem Internationalen Jugendtheaterfestival „licht.blicke.“ statt.


  • Die Fachtagung mit dem Titel „Beyond Borders: Welt – Musik – Pädagogik. Musikpädagogik und Ethnomusikologie im Diskurs“

    der Hochschule für Musik und Theater Rostock fand vom 11. -13.11.2011 in Rostock statt. Im Zentrum stand dabei der Dialog zwischen den beiden Fachdisziplinen Musikpädagogik und Ethnomusikologie. Die Tagung diente dem Austausch über begriffliche und modelltheoretische Grundlagen, über Spannungsfelder, innerhalb derer die beiden Wissenschaften agieren, sowie über zukunftsweisende Vermittlungskonzepte in der Lehrerbildung und im Schulalltag, in wissenschaftlicher und pädagogischer Hinsicht.


  • „Kritische Gesamtausgabe der Schriften Leo Kestenbergs in 4 Bänden“ mit Herrn Prof. em. Dr. Wilfried Gruhn

    Unterstützung des Werkes „Kritische Gesamtausgabe der Schriften Leo Kestenbergs in 4 Bänden“. Mit Leo Kestenberg wird eine Persönlichkeit der europäischen Kulturgeschichte gewürdigt, die das kultur- und bildungspolitische Leben Berlins in den 1920er Jahren entscheidend geprägt hat. Leo Kestenberg war ein Pionier der Schulmusikerziehung, der die Entwicklung und Stellung der Lehrerbildung bis heute maßgeblich beeinflusst hat. Mit der Gesamtausgabe seiner Schriften soll ein zentrales Quellenwerk geschaffen werden, das alle wichtigen wissenschaftlichen Quellen enthält und diese mit einem kritischen Kommentar in ihrem geistesgeschichtlichen Kontext der Wissenschaft zugänglich macht.


  • Buchreihe „Philosophieren mit Kindern“

    Der erste Band mit dem Titel „Betrachten – Denken – Staunen“ ist im Jahre 2011 als Projekt der Universität Gießen im Auftrag von Herrn Prof. Ludwig Duncker und Herrn Hans-Joachim Müller der Gesellschaft zur Förderung des Philosophierens mit Kindern erschienen. Geplant ist eine komplette Buchreihe mit dem kopaed-Verlag München. Behandelt wird in dem ersten Band das Philosophieren mit Kindern zwischen Kunst und Sprache. Außerdem wird sich mit didaktischen Fragen zu diesem Thema an verschiedenen Lernorten (Museum, Schule, Kindergarten) auseinander gesetzt.


  • Publikation des Lehrbereichs Gestalten an Grundschulen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

    In Zusammenarbeit mit dem Lehrbereich Kunsterziehung der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle und dem Lehrbereich Kunst und Didaktik der Bauhaus-Universität Weimar erarbeitet der Lehrbereich Gestalten an Grundschulen der Martin-Luther-Universität Halle unter der Leitung von Herrn Dr. Joachim Penzel eine Fachpublikation zum Thema Vermittlungsmedien der Kunstpädagogik. Ziel ist, das Sehen und das bildnerische Handeln von Schülern zu fördern, indem Lehrenden in Schulen eine praktische Orientierungshilfe für den Buchmarkt und Internet zu verschaffen.


  • Forschungsprojekt ÄKIL der Philosophischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

    Ästhetische Kommunikation im Literaturunterricht (kurz ÄKIL) lautet der Name des interdisziplinären Forschungsprojektes von Herrn Prof. Dr. Frederking. Die geplante Publikation leistet einen wesentlichen Beitrag zum Forschungsbedarf im Bereich ästhetischer Bildung. Ziel ist die Verbesserung ästhetischer Kommunikation im Fach Deutsch unter Einbezug fachübergreifender Perspektiven (Musik, Film und Kunst). Der deutsch-didaktische Lehrstuhl in Nürnberg-Erlangen ist federführend an quantitativen empirischen Forschungen zur literarästhetischen Verstehenskompetenz in Kooperation mit der empirischen Bildungsforschung beteiligt.


  • Die Universität Augsburg

    hat unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Constanze Kirchner eine Internetplattform erstellt, die Studierenden aller beteiligten Hochschulen die Möglichkeit bietet, vielfältiges Material in verschiedenen Formaten (Bild, Ton und Text) zum Verstehen, Diskutieren und zum Kennenlernen der Kunst der Gegenwart zu erhalten. Die Plattform wendet sich primär an Kunstlehrerinnen und –Lehrer zum unmittelbaren Einsatz im Unterricht. Ebenso soll diese Plattform Kinder und Jugendliche ansprechen.